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02. Februar 2017

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Erstritten: Madsack kommt Rostock entgegen

Teilerfolg im Ringen um Zukunft der OZ

Tarifliche Beschäftigungssicherung, Ersatzarbeitsplätze, Transferagentur, Ausgleichszahlungen und Regelungen zum Übergang in andere Unternehmen des niedersächsischen Medien-Konzerns: Der Umbau des Verlagsbereiches bei der Ostsee-Zeitung wird sozial abgefedert.

Teil-Erfolg im Ringen um die Zukunft von Mecklenburg-Vorpommerns größter Tageszeitung:

Nach einem harten Konflikt scheint ein Kompromiss für die Erhaltung von Arbeitsplätzen bei der Ostsee-Zeitung (OZ) gefunden. Wie aus einer Veröffentlichung der Arbeitnehmervertreter hervor geht, dürfte es in den kommenden Monaten zwar zu Entlassungen kommen, doch sei deren Zahl deutlich reduziert worden. Bei einer bis in die Nacht dauernden letzten Verhandlungsrunde hatten sich im Januar Betriebsrat, Gewerkschaft und die Geschäftsleitung auf die Eckpunkte einer Paketlösung verständigt.

Demnach würde die tarifliche Beschäftigungssicherung des Anzeigensatzes in Rostock beibehalten und das Modell, das eine Reduzierung der Arbeitszeit als Gegenleistung für den Verzicht auf Kündigungen vorsieht, auf weitere Verlagsbereiche ausgedehnt. Für Mitarbeiter der vor der Auflösung stehenden und gleichfalls zur Anzeigenproduktion gehörenden Abteilung Auftragsbearbeitung und anderer bedrohter Bereiche sollen Ersatzarbeitsplätze sowohl innerhalb der OZ als auch bei Madsack-Firmen angeboten werden.

Nachdem der geplante Stellenabbau bei den Redakteuren zu großen Teilen über den von DJV und verdi ausgehandelten Altersteilzeit-Tarifvertrag abgefedert wird, waren nun vor allem Verlagsmitarbeiter betroffen.

Für mehr Informationen: www.qualitaet-und-vielfalt-sichern.de oder auf unserer Startseite: Aktion Unser Land braucht seine Zeitungen

V.i.S.d.P.: Corinna Pfaff