Für ihre Recherche nutzen die meisten Journalisten vermutlich Google. Ob aber Google wirklich besser ist als andere Suchmaschinen, es ohne geht und welche Alternativen es gibt, war spannendes Thema auf dem Eröffnungspodium bei „Besser online 2009“ in Mainz am vergangenen Wochenende.
Der Kongress fand jetzt schon zum 5. Mal und dieses Jahr beim ZDF statt. Unter den rund 300 Teilnehmern, übrigens so viele wie noch nie, waren auch vier (online-)Journalistinnen vom Landesverband Mecklenburg-Vorpommern.
Auf dem Tagungsprogramm standen zahlreiche Workshops und Präsentationen, in denen sich die die Teilnehmer wichtige Tipps für die Praxis holen und sich über aktuelle Trends informieren konnten. Twitter, Selbstvermarktung in Blogs, Onlinevideos bei Zeitungen oder auch Bezahlartikel im Internet waren beispielsweise Thema.
Den Kongress nutzten auch viele Journalisten, die erst wenig oder sogar noch gar keine Online-Erfahrung haben. „Wer Online annimmt, sieht die augenblickliche Krise als Chance für den Journalismus“, resümierte denn auch Thomas Mrazek, Vorsitzender des DJV-Bundeasfachausschusses Onlinejournalismus.
Im nächsten Jahr soll der Kongress in München stattfinden. Interessierte finden im Netz einige Videoausschnitte und viel Gezwitscher bei Twitter aus den verschiedenen Workshops:
Die Dokumentation: http://djvbesseronline.wordpress.com/
Die Videos sind hier: www.youtube.com/djvbesseronline
Und der Twitter-Hashtag zum Thema heißt: #djv_bo
Grit Gehlen
Video mit kernigen Aussagen:
www.mediale-aufmerksamkeit.de/blog/home/video/besseronline/
| Datum | 24. November 2009 |
